top of page

Rückblick auf die Kunstmatinee im Schloss Benkhausen

  • Autorenbild: noemihaugk
    noemihaugk
  • vor 1 Tag
  • 1 Min. Lesezeit

Manche Ausstellungen bleiben in Erinnerung, weil viele Menschen kommen. Andere bleiben, weil Begegnungen entstehen.


Die Kunstmatinee auf Schloss Benkhausen war für mich genau so ein Wochenende. In der besonderen Atmosphäre des historischen Herrenhauses durfte ich drei meiner Werke zeigen: „Berührung“, „Schnittstellen zwischen Fremden“ und die Serie „Annahme“.


Gemeinsam mit weiteren Künstlerinnen und Künstlern entstand eine Ausstellung, die zum Verweilen, Entdecken und zum persönlichen Austausch einlud.


Was mich besonders berührt hat, waren die vielen intensiven Gespräche mit den Besucherinnen und Besuchern. Immer wieder entwickelte sich der Austausch weit über die Bilder hinaus. Wir sprachen über Weiblichkeit, über die Qualitäten der Yin-Energie, über den Mond als Symbol für Intuition und Wandel und über die Frage, wie wir wieder wertschätzender mit uns selbst umgehen können.


Es hat mich bewegt zu erleben, wie unterschiedlich Menschen meine Werke wahrnehmen und welche Gedanken sie in ihnen wiederfinden. Manche erzählten von eigenen Erfahrungen, andere blieben lange vor einem Bild stehen und ließen dessen Wirkung einfach auf sich wirken. Genau diese Offenheit wünsche ich mir für meine Kunst.


Für mich sind Ausstellungen weit mehr als eine Möglichkeit, Bilder zu zeigen. Sie schaffen Begegnungen. Sie eröffnen Räume für Gespräche, in denen nicht nur über Kunst gesprochen wird, sondern über das Leben selbst – über Verbundenheit, Präsenz und den Mut, den eigenen Weg zu gehen.


Mit vielen schönen Begegnungen, inspirierenden Gesprächen und wertvollen Erinnerungen blicke ich dankbar auf dieses Wochenende im Schloss Benkhausen zurück. Solche Momente erinnern mich daran, warum ich Kunst schaffe: nicht nur, um Räume zu gestalten, sondern um Menschen zu berühren und miteinander in Verbindung zu bringen.



 
 
 

Kommentare


bottom of page