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Warum Musik ihren Platz in meinem Leben hat

  • Autorenbild: noemihaugk
    noemihaugk
  • vor 11 Stunden
  • 1 Min. Lesezeit

Musik begleitet mich auch schon seit meiner Kindheit. Genaus wie die Malerei.


Lange habe ich beides als zwei unterschiedliche Ausdrucksformen gesehen. Heute weiß ich, dass beides derselben inneren Quelle entspringt.


Für mich ist Songwriting eine Form von Selbstkontakt.


Wenn ich singe oder einen Song schreibe, geht es nicht zuerst darum, etwas für andere zu erschaffen. Es ist der Moment, in dem ich mir selbst begegne. Die Stimme entsteht nicht nur im Hals, sie beginnt im ganzen Körper. Bevor sie nach außen hörbar wird, braucht sie innen Raum.


Vielleicht berührt mich das Singen deshalb so sehr. Es lädt mich immer wieder ein, meinen Körper wahrzunehmen, meinen Atem zu spüren und meiner eigenen Stimme zu vertrauen. Nicht nur der hörbaren, sondern auch meiner inneren Stimme.


Manche Erfahrungen und Gefühle lassen sich in einem Bild sichtbar machen, andere entfalten sich erst in einer Melodie oder in wenigen Zeilen eines Songs.


Ich empfinde deshalb meine Malerei und Musik nicht als zwei verschiedene Welten. Sie erzählen dieselbe Geschichte, in zwei unterschiedlichen Sprachen.


Meine Bilder wachsen unter meinen Händen. Meine Songs finden durch meine Stimme ihren Ausdruck. Beides beginnt an demselbsen Ort: In der Verbindung zu mir selbst.


Vielleicht ist das der Grund, warum Menschen in meinen Bildern und in meiner Musik etwas Ähnliches wahrnehmen: Ehrlichkeit. Präsenz. Verbundenheit.


Ich glaube, dass echte Kunst nicht dort beginnt, wo wir etwas darstellen wollen, sondern dort, wo wir den Mut haben, mit uns selbst in Kontakt zu sein.


Genau das bedeutet Musik für mich.

Und genau deshalb gehört sie zu meinem künstlerischen Weg.



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